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13. Oktober 2016
Kategorien: 2/2016, streaming, staff, student

Pimp my u:stream

Das u:stream-Service wird im kommenden Jahr von Grund auf modernisiert - mit neuer Software, neuer Hardware und neuen Features.


u:stream

[h3] Wenn an der Universität Wien Lehrveranstaltungen aufgezeichnet oder live ins Internet übertragen werden, erfolgt das zumeist mit Opens external link in new windowu:stream. Nun stehen diesem Service des Zentralen Informatikdienstes (ZID) große Veränderungen bevor: Im Laufe des kommenden Jahres wird u:stream grundlegend modernisiert. Lehrende und Studierende werden von neuen Features profitieren.

Die bestehende Streaming-Infrastruktur ist in ihren Grundzügen seit März 2010 in Betrieb, der zentrale Streaming-Server sogar noch länger. In den mehr als sechs Jahren seines Bestehens kam u:stream

  • in rund 600 (Lehr-)Veranstaltungen zum Einsatz,
  • mehr als 5.100 Aufzeichnungen wurden angefertigt und
  • an die 1.900 Live-Streams durchgeführt.

Daneben wurden zahlreiche weitere Videos fürs Streaming aufbereitet.

Im Lauf der Zeit zeigten sich allerdings die Grenzen des bestehenden Systems: Manche Wünsche der KundInnen, z. B. die Kombination von Präsentation und Kamerabild, konnten nicht erfüllt werden und wichtige Bausteine des Services, wie etwa die Streaming-Hardware in den Hörsälen, begannen zu veralten. Aus diesem Grund wurde eine umfassende Eva­luierung durch­geführt, um eine neue und zukunftsfeste Strea­­­ming-Lö­sung zu identifizieren. Diese wurde mit der Software Opencast gefunden.

Was wird wie modernisiert?

Im Zentrum der zukünftigen Streaming-Infrastruktur der Universität Wien wird nun die Open-Source-Software Open­­cast in Verbindung mit dem modernisierten Streaming-Ser­­ver (Wowza-Media-Server) stehen. Sie bildet den Softwarekern, um den herum ergänzende Softwareentwicklungen zur Anpassung an die Bedürfnisse der Universität Wien vorgesehen sind. 

Lehrende wie Studierende werden u:streamvon höherer Qualität sowie neuen Features profitieren. So ist mit Opencast beispielsweise die gemeinsame Übertragung von Präsentation und Kamerabild möglich. Das System bietet auch bessere Möglichkeiten zur Nachbearbeitung von Aufzeichnungen.

Die technologische Basis entspricht aktuellen Standards wie z. B. HTML5. Außerdem wird die Hardware grundlegend erneuert, insbesondere das in den Hörsälen verbaute Equipment.

Im Zuge der Erneuerung weitet die Universität Wien die bei der Lernplattform Moodle begonnenen Kooperationen auch auf die Stream­ing-Infrastruktur aus: Softwareentwicklungen erfolgen in Zusammenarbeit zwischen Universität Wien und TU Wien, die Teilnahme von weiteren Universitäten ist angedacht.

Bewährte Ideen werden beibehalten: Auch in Zukunft setzt die Universität Wien auf dauerhaft mit Streaming-Equipment ausgestattete Hörsäle und die Bedienung des Services durch die Lehrenden selbst. Eine einfache Einbindung in Moodle soll ebenfalls weiter gewährleistet sein.

Die nächsten Schritte

Als erster nach außen sichtbarer Schritt im Erneuerungsprozess wird ein Prototyp-Hörsaal an der Fakultät für Physik eingerichtet, der im Wintersemester 2016 seinen Betrieb aufnimmt. Parallel dazu werden sukzessive die elemen­taren Funktionalitäten des neuen Services in Betrieb genommen. Der Großteil der bislang ausgestatteten Hörsäle soll nach derzeitigem Planungsstand in mehreren Schritten ab Sommersemester 2017 umgestellt werden.

Selbstverständlich werden wir darüber umfassend informieren. Im aktuellen Wintersemester steht u:stream in 16 Bestandshörsälen noch unverändert zur Verfügung.

Opens external link in new windowzid.univie.ac.at/ustream/


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