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22. Oktober 2012
Kategorien: staff, 2/2012, netzwerk

RAD geht in die letzte Runde: CRISneu steht in den Startlöchern


Forschender am Mikroskop

Im Rahmen des universitätsweiten Projekts CRISneu soll die bisherige Forschungsdokumentation RAD durch ein zeitgemäßes Forschungsinformationssystem abgelöst werden (vgl. uni:it 1/2011). Seitdem wurden die entscheidenden Schritte zur konkreten Realisierung gesetzt: Die mit der Vorbereitung beauftragte Taskforce CRISneu hat 2011 eine umfassende Anforderungsanalyse erstellt und gemeinsam mit FakultätsvertreterInnen und dem Advisory Board RAD den Markt für Forschungsinformationssysteme sondiert.

Im Auftrag des Rektorats wurde im Frühjahr 2012 eine europaweite Ausschreibung gestartet, aus der die dänische Firma Atira A/S als Bestbieter hervorging. Ihr Produkt „Pure“ erfüllt sämtliche Anforderungen hinsichtlich BenutzerInnenfreundlichkeit, Importschnittstellen, Reporting- und Darstellungsmöglichkeiten, Ser­vices für die WissenschafterInnen u.v.m.

Die Übernahme von Atira A/S durch Elsevier im August 2012 lässt den Ausbau des Supports, verstärkte Investitionen in die Weiterentwicklung sowie die Optimierung von Schnittstellen zu Elsevier-Produkten, z. B. Scopus, erwarten (Opens external link in new windowwww.atira.dk/en/articles/acquisition.html). Großer Wert wurde auf die Bewährtheit des Produkts gelegt: „Pure“ verwenden mittlerweile fast 48.000 WissenschafterInnen an 75 Institutionen in acht Ländern (Opens external link in new windowwww.atira.dk/en/pure/references/).

„Pure“ wird auf lokalen Servern der Universität Wien gehostet und durch diverse Schnittstellen in die bestehende IT-Landschaft der Universität Wien eingebunden werden. Mit der Implementierung wird im Herbst 2012 begonnen, diese dauert voraussichtlich bis Herbst 2013. So lange bleibt RAD das datenführende System für Forschungsinformationen. Das bedeutet, dass die RAD-Daten weiter eingepflegt und als Grundlage für Wissensbilanz, Zielvereinbarungen und Fakultätsevaluierungen verwendet werden.

Die Migration der RAD-Daten in das neue Forschungsinformationssystem ist ein fixer Bestandteil des CRISneu-Projekts. Daher trägt die sorgfältige und umfassende Dateneingabe in RAD maßgeblich zu guter Datenqualität und Vollständigkeit im neuen System bei. Das Projektteam CRISneu besteht derzeit aus Beteiligten der DLEs Bibliotheks- und Archivwesen, ZID sowie Forschungsservice und Internationale Beziehungen. Informieren Sie sich online unter Opens external link in new windowradinfo.univie.ac.at über den Projektfortschritt. Für weitere Informationen zu „Pure“ besuchen Sie Opens external link in new windowwww.atira.dk. [Kaiser-Dolidze, Greil]


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