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19. Februar 2014
Kategorien: 1/2014, hardware, staff

Vienna Scientific Cluster: Th3 N3xt St3p


Arsenal Science Center

Mit der dritten Ausbaustufe des Vienna Scientific Cluster (VSC-3), dem von der Universität Wien, Universität Innsbruck, TU Wien, TU Graz und der Universität für Bodenkultur gemeinsam finanzierten High Performance Computing-Projekt, ist Österreich in der internationalen Supercomputing-Szene wieder vorne dabei, und wird im nächsten Ranking der TOP500 Supercomputer (Opens external link in new windowwww.top500.org) vertreten sein.

Ausschreibung

Zu Beginn der Anschaffung stand die Ausschreibung. Da es sich um eine Summe über 100.000 € handelte, wurde eine „offene Ausschreibung“ EU-weit veröffentlicht. Hierbei bestand die große Herausforderung darin, einen Text zu formulieren, welcher nicht zu sehr ein spezielles System favorisierte und gleichzeitig durchblicken ließ, was das Optimum für numerisch intensives Rechnen sein soll. Vor der Veröffentlichung fanden intensive Arbeitsgruppensitzungen statt, in denen technische Spezifikationen festgelegt und rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen wurden. Nach Veröffentlichung der Ausschreibung legten die Bieter ihre Angebote vor und wurden nach Ende der rechtlichen Frist nach einem vorher definierten Schema bewertet. Die Ausschreibung stieß auf großes Interesse. Aus den vielen Anbietern ging die Firma Clustervision als Bestbieter mit einem ganz besonderen High Performance Computing-System hervor:

  • 1.756 Rechenknoten mit je
  • 2 Intel CPUs E5-2650v2 (2.6 GHz, je 8 cores)
  • 64 GB Hauptspeicher DDR3-1866
  • 2 Intel QDR Infiniband Adapter
  • 5 Zugangsknoten für die beteiligten Universitäten
  • QDR „dual-rail“ Infiniband Netzwerk
  • 600 TB Kapazität im parallelen Filesystem
  • 200 TB Kapazität für NFS-Filesysteme

Alle Spezifikationen zum VSC-3 können unter Opens external link in new windowzid.univie.ac.at/vsc/ nachgelesen werden.

Die VSC-Familie

Der VSC-3 wird im TU Arsenal Science Center zusätzlich zum bestehenden VSC-2 verortet sein. Der VSC-1 mit Standort am Freihaus der TU Wien wird im Laufe des Jahres schrittweise abgebaut. Die hohen Betriebskosten rechtfertigen eine Weiterführung des VSC-1 nicht mehr. VSC-2 und VSC-3 werden unabhängig voneinander betrieben und genügend Rechenleistung für alle Universitäten bereitstellen.

TU Arsenal Science Center

Das TU Arsenal Science Center ist nunmehr der alleinige Heimatort der VSCs. Dort mussten großzügige Anpassungen der Infrastruktur vorgenommen werden, um für das neue System, und später auch für den VSC-4, Platz und Betrieb absichern und bereitstellen zu können. Der Standort wird von der TU Wien als Forschungsstandort und von der Universität Wien als Rechenzentrum verwendet, wo u. a. auch Backup-Systeme und Storage ihr neues Zuhause gefunden haben. Durch die nun räumliche Trennung von Backup und Servern wird die Datensicherheit erheblich verbessert. [eh]

Info:Opens external link in new windowzid.univie.ac.at/vsc/


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