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14. März 2017
Kategorien: 1/2017, zid:view, staff

ZID im Gespräch mit Prof. Thomas Rattei und Mag. Florian Goldenberg

Wir sprachen mit Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Rattei (links im Bild) und Mag. Florian Goldenberg, Division of Computational Systems Biology (CUBE) am Department für Mikrobiologie und Ökosystemforschung.


Prof. Thomas Rattei und Mag. Florian Goldnberg

Bitte stellen Sie unseren LeserInnen kurz Ihren Arbeitsbereich vor.

Rattei: CUBE existiert seit sechs Jahren. Es ist eine Bioinformatik-Arbeitsgruppe, die hochaufgelöste Daten aus der biologischen und medizinischen Forschung verarbeitet.

Goldenberg: Ich bin dabei für die praktischen Aspekte unserer IT verantwortlich, also für Anschaffung, Installation, Betrieb und Fehlerbehebung.

Rattei: Meine IT-Aufgabe ist die wissenschaftliche Koordination: Ich beobachte die internationale Entwicklung und übernehme darauf aufbauend die strategische Planung der Hard- und Software. Außerdem halte ich Kontakt zu KooperationspartnerInnen und AnwenderInnen.

Welche Bedeutung hatten und haben die ZID-Services für Ihre Tätigkeit?

Rattei: Wir nutzen Housing-, Backup- und Netzwerk-Services des ZID, mit denen wir rundum zufrieden sind. Die Uptime [Anm. d. Red.: Verfügbarkeit der Services] der Universität Wien ist hervorragend, kompetitiv vergleichbar mit sehr guten Providern. Der ZID hat sich immer überdurchschnittlich dafür eingesetzt, dass unsere Anforderungen erfüllt werden können.

Goldenberg: Auch Sonderwünsche, zum Beispiel beim Backup, wurden umgesetzt. Ein Beispiel, um die Dimensionen klarzumachen: Eine Datenbank von uns ist 60 Terabyte groß. Sie besteht aus 60 Millionen einzelner Dateien, die sich bei einem Update alle ändern.

Sie arbeiten seit vielen Jahren mit dem ZID zusammen. Welche Veränderungen haben Sie in dieser Zeit beobachtet?

Goldenberg: Bei Serviceunterbrechungen weiß der ZID mittlerweile genau, welche Konsequenzen das für unsere Arbeit hat, und informiert uns umfassend und sehr präzise, welche Services voraussichtlich wie lange nicht verfügbar sind.

Rattei: Zur Erklärung: Wir müssen die potenziellen Risiken einer Wartungsarbeit vorab abschätzen und diese Information an die KollegInnen weitergeben. Sonst könnte es zum Beispiel passieren, dass Deadlines für Einreichungen bzw. Überarbeitungen von Publikationen nicht eingehalten werden.

Wie gestaltet sich für Sie die Kommunikation mit dem ZID?

Rattei: Der ZID hat eine große Kontinuität im Personalstand. Mit vielen KollegInnen arbeiten wir seit langem zusammen. Dadurch läuft es besonders gut.

Goldenberg: Wir erhalten alle Informationen und bekommen auch bei Nachfragen sofort Antwort.

Was wünschen Sie sich vom ZID für die Zukunft?

Rattei: Ein leistungsfähiges System für Videokonferenzen ist für uns mittlerweile unverzichtbar. Wir nutzen dafür einen kommerziellen Provider aus den USA. Wenn der ZID so etwas anbieten würde, wäre das sicher auch für andere Departments interessant.

Goldenberg: Wir brauchen kontinuierlich mehr Hauptspeicher. Dabei unterstützt uns der ZID, der Engpass liegt eher bei den Geldgebern. Ein Wunsch an den ZID wäre, die Bedienung des Selfservice-Portals für Softwarebestellungen intuitiver zu gestalten.

Wie würden Sie den ZID in einem Satz beschreiben?

Rattei: Der ZID ist ein essenzieller Partner, ohne den wir unsere Forschung nicht durchführen könnten.

Goldenberg: Der ZID gibt uns die Möglichkeit, extrem komplizierte und teure Infrastruktur zu nutzen, ohne sie selbst betreiben zu müssen. [red]


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