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9. März 2016
Kategorien: 1/2016, it-security, staff, student

Hacker keep out!

Unser Artikel gibt Ihnen fünf Tipps, wie Sie Datenlecks vermeiden können.


IT-Security

[at] Zugegeben: Vor Hackerangriffen, die mit den Mitteln eines Geheimdienstes durchgeführt werden, kann man sich nur schwer schützen. Oft haben es DatendiebInnen aber ganz leicht. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, die häufigsten Fehler zu vermeiden.

1. Sperren Sie Ihren Computer
Gehen Sie sicher, dass Ihr Computer beim Einloggen ein Passwort verlangt. Auch Smartphones sind Computer, hier sollte es zumindest ein sechsstelliges Passwort sein, das vor unberechtigter Inbetriebnahme schützt.

Wenn Sie den Computer verlassen, schalten Sie ihn am besten aus, setzen ihn in den Ruhezustand oder aktivieren den Bildschirmschoner mit Passwortschutz. Vergewissern Sie sich, dass ein Reaktivieren ohne Passwort nicht möglich ist.

2. Vorsicht bei Fremdgeräten
Bei Fremdgeräten, z. B. in einer Hotellobby, ist die Gefahr groß, dass „der Wurm drin ist“. Auf solchen Geräten sollten Sie vorsichtshalber kein Telebanking durchführen und auch nicht die Daten Ihres u:accounts eingeben.

Wird ein PC von mehreren Personen verwendet, sollte jede ein eigenes Profil (mit Passwort) haben, um Dateien, Browserverlauf, E-Mail etc. voneinander zu trennen. Das ist bei jedem aktuellen Betriebssystem problemlos möglich.

3. Gefundene USB-Sticks bitte nicht anstecken
Sollten Sie einen USB-Stick finden, geben Sie ihn bitte je nach Fundort beispielsweise beim Opens external link in new windowComputer Room Support, Portier, Opens external link in new windowZID-Helpdesk oder bei der Fundbox ab. Von der hilfsbereiten Geste, aus den Daten am Stick die/den BesitzerIn zu erschließen, raten wir ab. Nicht nur, weil so ein Stick – auch unbeabsichtigt – Schadsoftware enthalten kann. Der menschliche Erfindergeist hat auch schon Stick-Attrappen hervorgebracht, die die Elektronik des Computers zerstören.

4. Verwahren Sie Ihre Passwörter gut
Das Passwort für Ihren PC oder Ihr Smartphone und das u:account-Passwort, das Sie täglich verwenden, können Sie sich sicher merken. Ein absolutes No-Go sind jedenfalls das Post-It unter der Tastatur oder der Passwort-Merkzettel in der Schreibtischlade.

Jene Passwörter, die Sie sich nicht merken können, verwahren Sie am besten in einem sogenannten digitalen Passwort-Tresor (z. B. KeePass). Sorgen Sie aber bitte auch für Sicherheitskopien, sonst hätte ein Festplattencrash fatale Folgen, wenn Ihre Passwörter verloren gegangen sind.

Bild: Fotolia

5. Kaine Driengenden Süßtemwartungen
Der ZID fragt Sie nie per E-Mail nach Ihrem Passwort. Sogenannte Phishing-E-Mails, in denen Sie in oft „sähr shclechtem Deitsch“ aufgefordert werden, wegen angeblichen Systemumstellungen Ihr Passwort irgendwo einzugeben, löschen Sie am besten einfach. Wenn Sie unsicher sind, schauen Sie auf die Opens external link in new windowZID-Homepage oder fragen Sie den Opens external link in new windowHelpdesk des ZID.

Diese fünf Tipps sollten Ihnen helfen, Ihr IT-Leben etwas sicherer zu gestalten.
Weitere werden folgen, stay tuned!

IT-Security-Kurse
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