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5. März 2012
Kategorien: 1/2012, e-learning, staff

Lernplattform Moodle: Entwicklungskooperation mit der TU Wien


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Die Technische Universität Wien und die Universität Wien sind eine Kooperation eingegangen mit dem Ziel, ihre vorhandenen Ressourcen für die Weiterentwicklung der Lernplattform Moodle koordiniert einzusetzen, um Synergieeffekte beim Einsatz von Moodle als zentrales universitäres Lernmanagementsystem zu erzielen.

Beide Unis betreiben derzeit jeweils eine zentrale Moodle-Installation in der Version 1.9 mit eigenen Anpassungen am Code. Für das Jahr 2012 steht jetzt an beiden Institutionen ein Update auf die Moodle 2 an, welche einige Verbesserungen und neue Features, vor allem aber eine gesicherte und planbare Zukunft bezüglich Updates und Support bringen wird. Beide Universitäten stehen vor der Aufgabe, sowohl die eigenen Erweiterungen und Anpassungen stabil in die neue Version zu bringen als auch die alten Kurse reibungsfrei zu migrieren.

Die Kooperation ermöglicht nicht nur eine Zusammenarbeit bei der Einführung von Moodle 2. Die Entwicklungen erfolgen nach den neuen Moodle 2- Qualitätsrichtlinien mit dem Ziel, damit die Wertbeständigkeit der eingesetzten Software langfristig zu sichern, und die Community einzubinden.

Weil an beiden Institutionen nur begrenzte Ressourcen für Weiterentwicklung zur Verfügung stehen, soll im Zuge der weiteren Zusammenarbeit die Moodle-Software auf die jeweils jüngste Version gleichzeitig an der TU Wien und Universität Wien umgestellt werden, und zwar im Rahmen eines  gemeinsamen Releaseplans, der sich an den Moodle 2 Releasezyklen (Dezember / Juni jeden Jahres) orientieren wird.

Der gemeinsame Projektplan für den Umstieg auf Moodle 2 umfasst eine Liste an Weiterentwicklungen aus den bisherigen Moodle-Instanzen der beiden Universitäten, die auf Basis der neuen Richtlinien vom eigens für dieses Projekt aufgebauten Entwicklerteam neu geschrieben und vom Moodle-Kern-Entwickler-Team begutachtet werden. Dabei werden die Features nicht nur beide Unis nutzen können, sondern es werden auch Angebote wie z.B. gemeinsame Schulungen entwickelt. Die Nutzung von gemeinsamer Codebasis, Qualitäts­sicherungsprozessen, Dokumentationen und Supportmaßnahmen ermöglichen es der Universität Wien und der TU Wien, Moodle mit vielen didaktischen und organisatorischen Anpassungen sehr effizient zu betreiben. [la, Andreas Hruska]

Ausblick

Bis zum Ende des Sommersemesters 2012 ist geplant, Moodle allen Angehörigen der Universität Wien und der TU Wien im gewohnten Erscheinungsbild und mit den bekannten Funktionen zur Verfügung zu stellen. Ziel ist es, Ende August 2012 Moodle 2 mit allen bereits bewährten Funktionen, etlichen neuen Funktionen und angepasstem Erscheinungsbild an beiden Universitäten erstmals anzubieten.


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