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7. Oktober 2016
Kategorien: 2/2016, student, staff, netzwerk

Projekt Datacenter Neu

Der ZID optimiert und modernisiert bis Ende 2016 die Netzwerk-Infrastruktur an der Universität Wien.


Datacenter

[da] Die ZID-Teams Networking und Network Services führen bis Ende 2016 grundlegende Umstellungen an der Netzwerk-Infrastruktur der Rechenzentren der Universität Wien durch, um so die flexible, leistungsstarke und ausfallssichere Basis für bestehende und zukünftige ZID-Services gewährleisten zu können.

Da die bestehenden Geräte, Topologien und eingesetzten Protokolle in den drei Rechenzentren Neues Institutsgebäude, Hauptgebäude und Arsenal bereits seit mehreren Jahren unverändert in Betrieb sind und an ihre Grenzen stoßen, werden zahlreiche Neuerungen an Hardware und Software vorgenommen. So werden im Zuge des Projekts

  • zusätzliche zentrale Router angeschafft,
  • neue Software in Betrieb genommen und
  • Datenwege optimiert.

Den Kern der neuen Netzwerkinfrastruktur in den Rechenzentren bilden zwei Nexus 7700 Router des Herstellers Cisco Systems, die mit zweimal 40Gbit/s miteinander verbunden sind und den Anschluss zu dem bestehenden MPLS-Backbone (zentrale Router) der Universität Wien herstellen.

Jedes einzelne Rechenzentrum wiederum ist mehrfach mit diesen beiden neuen Geräten verbunden. Bestehende Geräte werden dadurch entlastet und können dank neuer Software und aktualisierter Protokolle weiterhin im Einsatz bleiben.

Ebenfalls an die neuen Nexus 7700 angebunden werden die zentralen Firewalls und die Load-Balancer für den Serverbereich, wodurch eine erhebliche Verkürzung der Kommunikationswege realisiert wird. Durch die im Rahmen der Umstellung erfolgte Implementierung der Technologie FabricPath werden ab sofort auch redundante Verbindungen voll genutzt. Dadurch wird die maximale Bandbreite pro Rechenzentrum auf 20Gbit/s verdoppelt.

Diese Modernisierungen bringen deutliche Verbesserungen für die Server-zu-Server-Kommunikation innerhalb eines sowie zwischen den Rechenzentren (z. B. Backup und Datenbankzugriffe) und setzen in diesem Bereich darüber hinaus den ersten Schritt zur Erhöhung der Bandbreite von 10Gbit/s auf 40Gbit/s.

Nach einer intensiven Testphase im Frühjahr wurden im August 2016 die neuen Geräte in Betrieb genommen, wodurch alle geplanten Änderungen am Standort Arsenal sowie an einer zentralen Firewall bereits abgeschlossen sind. Alle weiteren Umstellungen sind für Oktober und November geplant. Selbstverständlich werden wir wie gewohnt zeitgerecht darüber informieren.


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